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Nyanaponika Mahathera
Siegmund
Feniger
wurde am 21.
Juli 1901
als einziges
Kind eines
Ladenbesitzers
in Hanau bei
Frankfurt
geboren.
Siegmund
genoss eine
traditionelle
jüdische
Erziehung
und war sehr
an
religiösen
Dingen
interessiert.
Er begann im
Buchhandel
zu arbeiten
und stieß
dabei auf
den
Buddhismus.
Nach der
Übersiedlung
der Familie
nach Berlin
1922 kam er
auch in
Kontakt mit
Buddhisten.
So erfuhr er
auch vom
Ehrwürdigen Nyanatiloka,
dem
deutschen
Mönch, der
in Ceylon
die „Island
Hermitage“
gegründet
hatte, eine
Einsiedelei,
die auch
westlichen
Mönchen
offen stand.
Angesichts
des
zunehmenden
Rassenwahns
in seiner
Heimat
emigrierte
er 1935 nach
Österreich,
um 1936
schließlich
seinen Plan,
sich dem Ew.
Nyanatiloka
in Sri Lanka
anzuschließen
zu
verwirklichen.
Noch im
gleichen
Jahr erhielt
er die
Novizen-Ordination
und im Jahr
darauf wurde
er zum
vollordinierten
Bhikkhu mit
dem Namen
Nyanaponika
(„zur
Erkenntnis
geneigt“).
Gemeinsam
mit seinem
Lehrer
Nyanatiloka
wurde er
beim
Ausbruch des
Krieges von
den Briten
als
„feindlicher
Deutscher“
im Lager
Diyatalawa
interniert
und später
nach
Nordindien
ins Lager
Dehra Dun
transferiert.
Nyanaponika
nütze diese
Zeit für
Übersetzungen
aus dem
Pali-Kanon
ins
Deutsche.
Nach Ende
des Krieges
konnte er
1946 in die
Island
Hermitage
zurückkehren.
Nachdem
Ceylon 1948
von
Großbritannien
unabhängig
geworden
war, nahm
Nyanaponika
1951 die
Staatsbürgerschaft
seiner
Wahlheimat
an.
Gemeinsam
mit seinem
Lehrer
übersiedelte
er in das
neue
Meditationszentrum
„Forest
Hermitage“
im Hochland
von Kandy.
Die
Vorbereitungen
auf das 6.
Konzil in
Burma
brachte ihm
die
Gelegenheit
den
Meditationsmeister
Mahahasi
Sayadaw
kennen zu
lernen. Sein
wohl
bekanntestes
Buch
„Geistestraining
durch
Achtsamkeit“
spiegelt
teilweise
diese
Erfahrungen
wider. Seine
Teilnahme am
6. Konzil in
Rangun ist
Beleg für
die große
Wertschätzung,
die ihm in
Asien
entgegengebracht
wurde.
1958 konnte
Nyanaponika
die
Erfahrungen
seines
Ursprungsberufes
nutzen, als
er gebeten
wurde,
Leiter und
Herausgeber
der neu
gegründeten
BPS
(Buddhist
Publication
Society) zu
werden. Die
BPS, die er
bis 1984
leitete,
wurde zu
einem
weltweit
anerkannten
Verlag für
die
Verbreitung
der
Theravada
Lehre.
Bei Reisen
von den
späten 60er
bis in die
frühen 80er
Jahre
vornehmlich
in die
Schweiz,
traf
Nyanaponika
mit vielen
Persönlichkeiten
des
europäischen
Buddhismus
zusammen und
wurde von
ihnen auch
in seiner
Waldeinsiedelei
besucht.
In den
letzten
Lebensjahren
wurden ihm
zahlreiche
Ehrungen
zuteil.
Übersetzungen
von
Nyanaponika
Gruppierte
Sammlung (Samyutta
Nikaya) Buch
II (17-21)
und das
ganze Buch
III (22-34).
ISBN
3-931095-16-9
Angereihte
Sammlung (Anguttara
Nikaya)
Herausgabe
und
Überarbeitung
der
Übersetzung
von
Nyanatiloka.
ISBN
3-59108218-X
Der einzige
Weg.
Buddhistische
Texte zur
Geistesschulung
in rechter
Achtsamkeit.
Aus dem Pâli
und Sanskrit
übersetzt
und
erläutert
von
Nyânaponika.
ISBN
3-931095-04-5
Schriften
von
Nyanaponika
Nyanaponika
Mahathera:
Geistestraining
durch
Achtsamkeit.
1970
(Besonders
wertgeschätzt
von Erich
Fromm)
ISBN
3-931095-02-9
Nyanaponika
Mahathera:
Im Lichte
des Dhamma.
1989. Hrsg.
KurtOnken.
ISBN
3-931095-01-0 |