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Dr. Paul
Dahlke
Dr.
med. Paul
Dahlke (*
25. Januar
1865 in
Osterode,
Ostpreußen,
† 1928) trat
nach
mehreren
Aufenthalten
in Sri Lanka
1900
offiziell
zum
Buddhismus
und dessen
Lehren über.
Er studierte
unter
anderem bei
dem
Ehrwürdigen
Sri
Sumangala
Thera von
Maligakanda
Vihâra,
einer
Vorstadt von
Colombo.
Beim
Ausbruch des
Ersten
Weltkrieges
kehrte er
nach
Deutschland
zurück und
übersetzte
wegen des
Mangels an
buddhistischer
Literatur
das
Dhammapada,
Teile der
Digha-Nikaya
(Sammlung
der längeren
Lehrreden)
und das
Majjhima-Nikaya
(mittlere
Lehrreden)
mit
lehrgemäße
Anleitungen,
in die der
Autor in
umfassend
erläuternden
Anmerkungen
das Resultat
zwanzigjährigem
Studiums und
persönlicher
Erfahrung
einfließen
ließ.
Zu dieser
Zeit begann
er auch mit
der
Herausgabe
eines
Vierteljahresjournals,
der von ihm
verfassten
"Neu-Buddhistischen
Zeitschrift".
Einige
wenige Jahre
nach dem
Ende des
ersten
Weltkrieges,
gerade als
die
Schwierigkeiten
durch die
Inflation
der
deutschen
Währung auf
ihrem
Höhepunkt
waren,
zeigte sich
die überaus
günstige
Gelegenheit,
ein Stück
bewaldetes
Land von
rund 36.500
Quadratmetern
in Frohnau,
einem Vorort
von Berlin,
zu erwerben.
Ziel war die
Errichtung
eines Hauses
für
Buddhisten
in
Deutschland.
Im August
1924 war der
Bau des "Buddhistischen
Hauses"
so weit
fortgeschritten,
dass Dr.
Dahlke und
einige
seiner
Anhänger
darin
einziehen
konnten.
Das
"Buddhistische
Haus" war
gedacht als
ein Platz
für die
innere
Läuterung,
soweit man
dies
erreichen
kann in
einem
Kompromiss
zwischen dem
Leben als
buddhistischer
Mönch und
den
westlichen
Bedingungen.
Es konnte
kein Kloster
sein, denn
die
materiellen
und
spirituellen
Voraussetzungen
waren nicht
ausreichend.
Dafür war es
eine
Mittelwegs-Lösung
zwischen
einem
Kloster und
einem
Laienaufenthaltsort.
Die "Fünf
Regeln"
waren die
Mindestanforderung
an das
Verhalten
der hier
Wohnenden.
Die "German
Dharmaduta
Society",
gegründet im
Jahr 1952
von Ashoka
Weeraratna,
erwarb den
Besitz von
den Erben
Dr. Dahlkes
im Jahre
1957 und
gestaltete
diesen in
ein
buddhistisches
Vihâra mit
hierin
wohnenden
Mönchen, die
von Sri
Lanka und
anderen
Ländern
entsandt
werden, um. |