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Bhante
Seelawansa
Thero
Bhante
Seelawansa,
Laienname
Sarathchandra,
wurde 1953
in
Polonnaruwa,
einem
traditionellen
Dorf in Sri
Lanka,
geboren.
Als Bhante
sieben Jahre
alt war,
verloren er
und seine
sechs
Geschwister
ihre Mutter
bei einem
Unfall.
Obwohl der
Vater für
die Kinder
alles was
notwendig
war gemacht
hat, reifte
im Laufe der
Zeit der
Wunsch in
ihm, in ein
Kloster
einzutreten.
Zunächst
lehnte sein
Vater diesen
Wunsch ab,
aber mit elf
Jahren, im
Mai 1964,
durfte
Bhante
Seelawansa
als Novize
in den
buddhistischen
Mönchsorden
eintreten.
Hier
erlernte er
verschiedene
Meditationstechniken
und
studierte
unter
anderem Pali
und
Sanskrit.
Anschließend
besuchte er
die
Universität
in Sri
Lanka, die
er mit
Erfolg
abschließen
konnte. Nach
seinem
Studium war
er als
Lehrer in
einer
buddhistischen
Mönchsschule
in Sri Lanka
tätig.
Eines Abends
hatten zwei
Österreicher,
die eine
Rundreise
machten,
eine Panne
mit ihrem
Motorrad –
genau vor
dem Kloster,
in dem
Ehrwürdige
Seelawansa
lebte. Die
beiden
blieben eine
Weile im
Kloster und
ermöglichten
es ihm
später, nach
Österreich
zu kommen.
Zunächst kam
Ehrw.
Seelawansa
nach
Salzburg, wo
er die
deutsche
Sprache
studierte.
Danach
setzte er
seine
Studien in
Wien fort
und hatte
dort sofort
Kontakt zur
Buddhistischen
Gemeinde.
Mit Hilfe
vieler
lieber
Menschen
konnte
Bhante
Seelawansa
in Wien Fuß
fassen. Aber
immer wieder
kehrt er
nach Sri
Lanka in
sein
Heimatdorf
zurück, um
dort
hilfreich zu
sein. So hat
er,
ebenfalls
mit
Unterstützung
vieler
Menschen aus
Österreich,
in
Weliweriya
eine Schule
errichten
lassen, die
vielen
Kindern eine
bessere
Ausbildung
ermöglicht
und ihnen
damit
größere
Chancen für
die Zukunft
eröffnet.
Doch
auch in
Österreich
ist Bhante
Seelawansa,
der dort
gern als die
„graue
Eminenz des
Buddhismus“
bezeichnet
wird und der
spirituelle
Leiter der
Theravada
Schule
Österreich
und des
Dhammazentrum
Nyanaponika
in Wien ist,
auf sozialem
Gebiet
engagiert:
Er gibt
Meditationskurse
in
Gefängnissen
und betreut
ehemalige
Strafgefangene,
Drogenabhängige
und
anderweitig
Gestrauchelte
auf
liebevolle
und
mitfühlende
Art und
Weise. |