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Ajahn Martin
Piyadhammo

Seit 16
Jahren
praktiziere
ich, seit 14
Jahren bin
ich hauslos.
Zuerst war
ich ein Jahr
in England
in
Chithurst
Harnham
und
Amaravati,
dann habe
ich für 2
Jahre bei
der
Ehrwürdigen
Ayya Khema
im
Buddha-Haus
im Allgäu
gelebt.
Nachdem ich
feststellen
musste, dass
in Europa
keiner den
Weg zum Ende
alles
dukkhas
lehren
konnte,
musste ich
mich wohl
oder übel
zur Quelle
begeben. 3
Jahre wusste
ich wo diese
Quelle ist,
habe aber
die Mühen
gescheut.
Ich hatte
das Buch
Straight
from the
heart, oder
auf deutsch
von Herz zu
Herz gelesen
und dann
wusste ich,
dass es in
dieser Welt
mindestens
einen
Menschen
gibt, der
die Wahrheit
kennt. Ich
hatte zwar
gehofft so
jemand in
Europa
anzutreffen,
es hätte die
Sache
leichter
gemacht,
habe aber
niemand
gefunden.
Also nach
meinem
Aufenthalt
im
Buddha-Haus,
bin ich dann
schnurstracks
nach
Thailand und
schnurstracks
in das
Kloster des
Ehrwürdigen
Lehrmeisters
Maha Bua
gegangen.
Nachdem ich
ihn
getroffen
habe, war
mir klar,
dass ich
meinen
geistigen
Vater und
Mutter und
meine
wirkliche
Familie und
Heimat
gefunden
habe. Seit
dieser Zeit,
seit 21 März
1995 lebe
ich in
diesem
Kloster.
Dezember
1995 habe
ich mich als
Mönch in die
Dhammayut
Tradition
ordinieren
lassen.
Diese
Regenzeit
war meine
10te
Regenzeit,
die ich im
Wat Pa Baan
Taad
verbracht
habe. Ich
habe das
Kloster, das
in einer
Waldinsel in
Nord-Osten
von Thailand
bei der
Stadt Udon
Thani liegt
seit dieser
Zeit nie
mehr
verlassen,
ausser für
Visa
Angelegenheiten
oder in den
letzten 5
Jahren mich
für mehrere
Monate pro
Jahr in die
Einöde
zurückzuziehen.
Einmal vor
drei Jahren
war ich bei
meinen
Eltern in
Deutschland.
Mein
Ehrwürdiger
Lehrmeister
hat es mir
nur unter
einer
Bedingung
erlaubt und
diese war
wenn ich das
Dhamma-Vinaya
dort in
diesem Lande
einhalten
kann, dann
darf ich
gehen. Es
ist mir
gelungen, es
ist nicht
einfach und
den Leuten
ist es
vollkommen
fremd.
Selbst die
meisten
Thais, die
dort leben
kennen den
ordnungsgemässen
Umgang mit
Mönchen
nicht. Ich
habe
festgestellt,
dass es ein
paar wenige
Menschen
gibt, die
Interesse an
dem
Dhamma-Vinaya
haben.
Würde ich
mich selbst
beschreiben,
dann habe
ich mich auf
Grund des
Zölibats,
und der
Sinnesenthaltungen
zu einem
trockenen,
humorlosen
Kotzbrocken
entwickelt,
dem nichts
lieber ist
als alleine
in seiner
Hütte oder
auf seinem
Meditationspfad
sich in dem
geistigen
Sumpf seiner
kilesas
suhlend zu
verbringen
und wehe es
kommt jemand
und stört
ihn, der
wird gleich
angefaucht
und
zurechtgewiesen.
Dass ich
irgendwann
nach
Deutschland
zurückkehren
werde ist
mir klar,
frühestens
spätestens
wenn mein
Ehrwürdiger
Lehrmeister
ablebt. Was
ich dann
machen werde
ist meinen
eigenen
Stiefel
durchziehen.
Dieser
Stiefel ist
der Stiefel,
den mir mein
Ehrwürdiger
Lehrmeister
verpasst hat
und ich kann
nur hoffen,
dass dieser
Stiefel dann
wenn ich
zurückkehre
wie
angegossen
passt,
ansonsten
werde ich
mir Blasen
laufen. Der
Stiefel
heisst
Dhamma-Vinaya
in der
Tradition
des
Ehrwürdigen
Lehrmeisters
Mann. Geht
euer Verein
und Kloster
denselben
Weg, dann
ist es gut
möglich,
dass wir uns
treffen
werden, geht
ihr den
westlichen
Weg, oder
einen
ähnlichen
Weg wie in
England der
Sangha, dann
glaube ich
nicht, dass
wir uns
treffen
werden.
In den
letzten 3
Jahren habe
ich mich
dazu
breitschlagen
lassen die
deutschen
Besucher die
hier her zum
Praktizieren
kommen
anzuleiten.
Teilweise
kommen sie
für 10 Tage,
mehrere
Wochen oder
Monate.
Jetzt stelle
ich fest,
dass ich
keine Lust
mehr habe.
Es ist
einfach zu
schwierig
Stroh zum
Blühen zu
bringen, das
einfachste
ist nur ein
Feuer damit
zu
entfachen.
Das fackelt
dann
irgendwann
ab und sie
haben kein
Interesse
mehr und
kommen auch
nicht mehr.
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